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Verlegerbörse im BIZ Moskau

Am 8. Juni 2010 war es wieder so weit: Im BIZ- Moskau fand, wie jedes Jahr seit 1996, die Verlegerbörse statt, zu der sich die wichtigsten Moskauer Verleger und Literaturagenten versammelten. Dieses Mal waren 27 Teilnehmer aus 22 Verlagen zu begrüßen.

Am Anfang der Verlegerbörse stellte Jekaterina Iwanowa, die Beauftragte des Übersetzungsförderungsprogramms des Goethe-Instituts kurz das betreffende Programm vor und erklärte das Anmeldeverfahren und die zu beachtenden Bedingungen.

Die Leiterin des BIZ Moskaus, Tatjana Simon, berichtete im Anschluss darauf über die vielfältigen Teilnahmemöglichkeiten an der Frankfurterbuchmesse und wies auf die neuen Programme und Projekte der Frankfurter Buchmesse 2010 hin.

Einen ausführlichen Überblick über die neuesten Tendenzen in der deutschen Literatur gab die Übersetzerin und Literaturwissenschaftlerin Astrid Greipel, in deren Zusammenhang sie die drei Rights Lists vorstellte. Wie auch schon in den letzten zwei Jahren wurden diese in die Gruppen Belletristik, Sachbuch und Literatur für Kinder- und Jugendliche unterteilt, wobei die Referentin darauf hinwies, dass sich die Grenzen zwischen Belletristik und Kinder-/Jugendliteratur aufgrund der sogenannten Allage-Bücher immer weiter verwischten.

Die 51 in den Rights Lists enthaltenden Büchern konnten von den anwesenden Vertretern der Verlage und Literaturagenturen eingehend betrachtet werden und als Anschauungsexemplare übernommen werden. Von diesem Angebot wurde reger Gebrauch gemacht.
Titel, an denen mehrere Verlage Interesse zeigten, werden nach der Verlegerbörse von den deutschen Verlagen in weiteren Exemplaren zur Verfügung gestellt.

Die Rights Lists können in Kürze auch auf der russischsprachigen Homepage des BIZ- Moskaus eingesehen werden und werden zudem an die wichtigsten russischen Verlage verschickt.

Die Teilnehmer der Verlegerbörse erhielten sowohl Merkblätter zur Frankfurter Buchmesse, wie zum Beispiel eine genaue Anleitung für neue Teilnehmer, sowie detaillierte Beschreibungen über die verschiedenen Teilnahmemöglichkeiten.

Zum Abschluss fand ein kleiner Empfang statt, auf dem die besprochenen Bücher lebhaft diskutiert und Neuigkeiten über das literarische Leben in Deutschland und Russland ausgetauscht wurden.

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